Author Archives: K.Ruoff

Hintergrundwissen: Text vs. Bild

If the balloons popped, the sound wouldn’t be able to carry since everything would be too far away from the correct floor. A closed window would also prevent the sound from carrying, since most buildings tend to be well insulated. Since the whole operation depends on a steady flow of electricity, a break in the middle of the wire would also cause problems. Of course, the fellow
could shout, but the human voice is not loud enough to carry that far. An additional problem is that a string could break on the instrument. Then there could be no accompaniment to the message. It is clear that the best situation would involve less distance. Then there would be fewer potential problems. With face to face contact, the least number of things could go wrong.

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Welche Info braucht man ? Avatar „Die Suche“

Diese Woche möchte ich mir einige Ausschnitte aus dem Comic näher anschauen.

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Die neue Seite beginnt. Es ist klar das sich der Ort des Geschehens geändert hat. Die Farben sind düster und man sieht einen Turm, wo sich dieser Turm befindet bleibt unklar. Zuko redet mit zwei jungen Frauen, die außergewöhnlich geschminkt sind. Im dritten Panel erkennt man, dass sie jemanden durch die Gitterstäbe beobachten. Auf dem großen unteren Panel sieht man, dass sie vor der Zelle zweier Gefangener stehen.Eine weitere junge Frau mit einer Zwangsjacke und ein Mann. Der Mann sitzt mit dem Rücken zum Leser.

 

Ich habe beim Lesen des Comics einige Informationen mehr gesehen.

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Der erste Eindruck

Diese Woche möchte ich anfangen meine These:

Den Comic „Die Suche“ kann man nur richtig verstehen, wenn man die Serie „Avatar – Der Herr der Elemente“ kennt,

anhand von Beispielen zu untersuchen. Es geht los mit dem Cover des Comic und der Inhaltsangabe auf der Rückseite. Also dem ersten Eindruck, der darüber entscheidet, ob man den Comic kauft. Außer man kauft den Comic gezielt, dann spielt Geld keine Rolle und es wird gleich angefangen zu lesen. Continue reading

Zwei Handlungen, eine Geschichte

Nachdem ich letzte Woche den Aufbau der einzelnen Seite betrachtet habe, möchte ich mich nun mit den zwei Handlungssträngen des Comics befassen.

Der Comic „Die Suche“ besteht aus zwei Geschichten, die einander ergänzen und so am Ende ein großes Ganzes bilden.

Zum einen wird erzählt, wie es dazu kam, dass Zukos Mutter, Ursa, den Feuerlord heiratete und warum sie aus Zukos Leben verschwand, zum anderen geht es um Zukos Suche nach seiner Mutter in der Gegenwart.

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Ursa und Ikem auf der Bühne

 

Zu Beginn des Comics erfährt man, dass Ursa aus dem keinen Dorf Hira’a, in der Feuernation stammt. Sie ist die Tochter des Richter Zinzuk und die Enkelin von Avatar Roku. Ursa ist zu diesem Zeitpunkt der Geschichte etwa 17 oder 18 Jahre alt. Sie ist Teil von Hira’as Schauspielgruppe und möchte ihren Freund Ikem heiraten. Doch dann kommt alles anders…

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Aang, Sokka, Katara und Zuko bei einem Vortrag in Yu Dao

Die zweite Handlung spielt in der Gegenwart des Comics. Zuko ist Feuerlord und hat den Krieg beendet. Er möchte trotz des zerrütteten Verhältnis zu seinem Vater und seiner Schwester beiden helfen. Indem er seine Mutter findet, hofft er seinen Vater besser zu verstehen und seiner Schwester wieder näher zu kommen.

Zukos Geschichte beginnt in der Stadt Yu Dao. Wer die Serie kennt weiß bereits beim ersten Panell, dass Yu Dao im Erdkönigreich liegt, da die Häuser grüne Dächer haben. Alle anderen wissen es ab dem dritten Panell.

Diese Sequenzen, in denen Ursas Geschichte erzählt wird unterscheiden sich nicht nur inhaltlich sondern auch optisch von dem zweiten Handlungsstrang,

Ursas Geschichte spielt in der Vergangenheit des Comics und ist in rot-braunen bis grauen Farben gezeichnet. Diese Farbwahl weißt entweder darauf hin, dass die Geschichte schon alt und vergilbt ist oder darauf, dass sie in der Feuernation spielt, deren „Nationalfarben“ Rot, Orange und Gelb sind.

Zukos Geschichte spielt in der Gegenwart des Comics. Die Farben sind dementsprechend nicht vergilbt sondern in allen Nuancen enthalten.

Obwohl Ursas Geschichte viele Jahre vor Zukos Geschichte beginnt treffen sich beide Geschichten am Ende des Comics und werden Eins.

 

Der feine Unterschied

Ich bin noch nie so schnell nach Hause gefahren, wie an dem Tag, an dem ich den Comic „Die Suche“ aus der Buchhandlung abgeholt habe. Aufregung! Vorfreude! Ich konnte nur noch daran denken, endlich zu erfahren, was mit Zukos Mutter passiert ist.

Nachdem ich alle drei Bände (ca. 210 Seiten) innerhalb von zwei Stunden in mich aufgesogen hatte, war ich zufrieden, das Geheimnis zu kennen. Einerseits. Andererseits war ich enttäuscht, weil ich gerne noch weitere 500 Seiten gelesen hätte.

Der Comic knüpft an die Fernsehserie „Avatar – Der Herr der Elemente“ an und lüftet das große Geheimnis um die Mutter des neuen Feuerlords.

Aber würden auch Leute die keine Ahnung von der Serie haben, diesen Comic kaufen? Und die viel wichtigere Frage ist: Könnten sie ihn auch verstehen?  Nein – lautet meine Meinung dazu. Um diesen Comic zu verstehen, muss man die Serie kennen oder wie ich ein Avatar-Geek sein.

Man kann den Comic zwar lesen und sich die Bilder anschauen, ohne die Serie zu kennen, aber für mich heißt den Comic zu verstehen auch, die Welt des Comics, die Personen und die Zusammenhänge, zu begreifen. Ich glaube, dass der Comic allein, dafür nicht genug Informationen über den Hintergrund der Geschichte liefert.

Die Ursache des Nicht-Verstehens liegt dabei nicht auf der Seite des Lesers, sondern auf der Seite des Comics.

Um meine These zu bestätigen oder zu verwerfen, werde ich mich in den nächsten Wochen mit der Frage beschäftigen:“Welche Informationen gibt der Comic tatsächlich ?“

Avatar

Serien sind toll. Sie nehmen uns mit in eine Welt, in der es so richtig abgeht: Abenteuer,  Kämpfe, große Liebe, Happy End …alles, was wir auch gern hätten. Wir fiebern mit den Charakteren und werden nervös, nur bei dem Gedanken daran eine Folge zu verpassen. Mit wir meine ich natürlich auch mich. Ich bin der totale „Avatar- Der Herr der Elemente“ Fan und  die Suche nach einem Analysethema war der perfekte Vorwand, um die Comicfortsetzung der Serie zu kaufen. Continue reading

What do you think ?

„Visuelle Geographien“ ist ein Titel, den ich zuerst nicht verstanden habe. Zum Glück ist eine Sache, die ich in meinem Studium immer wieder feststelle, dass man wissenschaftliche Artikel am Anfang nie versteht. Aber manchmal lohnt es sich trotzdem, sie zu lesen- wie in diesem Fall. Der Artikel „Visuelle Geographien – ein Editorial“ von A. Schlottmann und J. Miggelbrink erschien in einer Sonderausgabe der Zeitschrift Social Geographie. In dieser Sonderausgabe wurden verschiedene Beiträge unter dem Thema „Raum-Bild-Gesellschaftsverhältnisse“ veröffentlicht. Wie gesagt, es ist ein wissenschaftlicher Artikel und am Ende wusste ich immer noch nicht so genau, was visuelle Geographien überhaupt sind. Trotzdem hat der Artikel interessante Denkanstöße zum Umgang mit Bildern im Allgemeinen gegeben. Continue reading